Kristian wieder in Top-Form

Kristian wieder in Top-Form

Die 23. Auflage des Dolomiti Superbike dient dem Topeak-Ergon-Duo Kristian Hynek und Alban Lakata als Vorbereitung für die nächste Woche startende Transalp. Dabei kämpft Kristian lange ums Podest, Weltmeister Alban im Regenbogen-Jersey nach seinem WM-Triumph dagegen mit den schmerzhaften Folgen eines Sturzes.

113 Kilometer, 3.357 Höhenmeter, das sind die Eckdaten des Dolomiti Superbike in Villabassa, Italien. Die langen Anstiege taugen bestens als Transalp-Vorbereitung, weshalb Alban Lakata und Kristian Hynek den Klassiker auch ins Programm genommen haben. Kristian zeigte, dass die WM eher ein Ausrutscher war und kämpfte bis zum letzten Anstieg zur Plätzwiese ums Podest. Vorneweg waren der Italiener Juri Ragnoli und Vize-Weltmeister Tiago Ferreira, während Kristian sich mit Ex-Weltmeister Periklis Ilias um Platz drei duellierte.

Juri und Tiago waren super stark und ich hatte am Schluss-Anstieg leider nicht genug Kraft, um Periklis zu schlagen, kommentiert Kristian. Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich bin mit dem Resultat, aber ich bin auch nicht enttäuscht. Genau eine Minute fehlt ihm im Ziel zum Treppchen. Nach 4:21:29 Stunden hat er 3:14 Minuten Rückstand auf Ragnoli.

Der frischgebackene Weltmeister Alban Lakata ging mit einem Handicap ins Rennen und landete damit auf Rang zehn (4:31:23). Alban hatte sich im Training eine Rippenprellung zugezogen und überdies auch das Fahrgestell, wie er es nennt, verschoben. Das hat sich auf den Rücken ausgewirkt, erklärte der Österreicher warum er nicht vorne mitmischen konnte. Nichtdestotrotz hatte der Osttiroler auch seine Freude am Dolomiti Superbike. Ich habe es genossen das Weltmeistertrikot im radsportverrückten Italien zu präsentieren.