Formkurve zeigt nach oben

Formkurve zeigt nach oben

Vize-Weltmeister Alban Lakata ist vier Wochen nach dem Cape Epic ein guter Wiedereinstieg in den Wettkampfbetrieb gelungen. Der Ost-Tiroler belegte beim Tiliment Bike-Marathon im italienischen Spilimbergo Rang sechs. Wichtiger war ihm jedoch die Erkenntnis: „Das Training hat angeschlagen.“

Nach dem Cape Epic hatte Alban Lakata den Reset-Knopf gedrückt und einen „Neuanfang“ gemacht. Die seither vergangenen vier Wochen haben die Leistungskurve des zweifachen Weltmeisters wieder nach oben gebogen. Zwar hat es letzten Sonntag beim Tiliment Bike-Marathon über 104 Kilometer wieder nicht fürs Podium gereicht, aber der Auftritt des Albanators lässt optimistisch in die Zukunft blicken. „Am Ende hat mir ein bisschen der Turbo gefehlt“, meinte der Topeak-Ergon-Profi. Alles andere wäre allerdings auch eine Überraschung gewesen.

Auf den ersten 50 Kilometern bis zum einzigen ganz langen Anstieg des Rennens hatte Alban der bereits einen Rückstand kassiert. „Da hat mir noch etwas das Selbstvertrauen gefehlt, um mich in den Positionskämpfen behaupten zu können“, erklärte der Österreicher. Am zehn Kilometer langen Berg lief es dann aber „perfekt“ und er machte einige Positionen gut.

Im folgenden Downhill wurde er dann allerdings vom amtierenden Weltmeister Tiago Ferreira blockiert und verlor dadurch wertvolle Zeit. So war für die letzten 20 Kilometer die Lücke zu groß, um gegen eine Gruppe vor ihm noch in den Kampf um die Podest-Plätze einzugreifen. Alban rollte als Sechster mit 3:48 Minuten Rückstand ins Ziel. „Ich bin nicht unzufrieden und sehe, dass das Training passt“, erklärte der Albanator. „Vor allem aber war es ein super Test auf der EM-Strecke von 2018.“ Und ein Wettkampf, auf dem sich aufbauen lässt.