Canyon GranFondo 2012

22.04.2012
Der GranFondo ist mittlerweile zum größten Fahrradevent in Rheinland-Pfalz avanciert. Vom 21. bis 22. April konnten Rennradfahrer, Mountainbiker und alle anderen Zweiradfans auf dem Gelände vor dem Canyon.Home alles rund um die Marke Canyon und seine Partner erleben und erfahren. Zwei Tage lang volles Programm mit Workshops, Firmenführungen, geführten Touren, Eliminator Race, Gewinnspielen und vieles mehr. So dass selbst das wechselhafte Aprilwetter nicht verhindern konnte, dass insgesamt rund 3.500 Besucher vor Ort waren.

Ergon-Stars zum Anfassen
Fast das gesamte Topeak-Ergon Racing Team war am Start, das Ergon 24 h Racing Team und nicht zuletzt einige der Ergon Factory Rider. Auf dem Programm standen geführte Touren, MTB-Academy-Kurse und Autogrammstunden mit den Ergon-Profis Irina Kalentieva, Wolfram Kurschat und Robert Mennen, sowie Tibor Simai und Stefan Herrmann.

Ergon SM3 Präsentation
Ein besonderes Highlight aus Ergon-Sicht war die Präsentation des neuen Mountainbike-Sattels SM3. Dieser konnte von den Besuchern nicht nur begutachtet, sondern weltweit zum ersten Mal auch ausgiebig gestestet werden. Wer es jedoch nicht nach Koblenz zum GranFondo geschafft hat kann den Sattel schon auf dem Sympatex Bike Festival in Riva am Gardasee am kommenden Wochenende vom 27. April bis zum 1. Mai unter seine Fittiche nehmen. Es wird mehrere geführte Testrides zusammen mit den Ergon Factory Ridern Tibor Simai und Stefan Herrmann geben. Natürlich hat jeder Festival-Besucher auch die Möglichkeit den Sattel auf eigene Faust zu testen, hierfür einfach beim Canyon-Stand vorbeikommen und einen Sattel gegen Hinterlegung des Personalausweises ausleihen.

Wachablösung bei der Stoppomat-Challenge
Ein weiterer Höhepunkt des Events war wie immer die Stoppomat-Challenge. Gleich bei seinem ersten Auftritt knackte Wolfram Kurschat vom Topeak-Ergon Racing Team die Bestzeit von Canyon Hero Erik Zabel. Mit einer Gesamtzeit von 17:15 min und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 29 km⁄h hat der Ergon-Racer die alte Bestmarke des ehemaligen Sprint-Stars um satte 32 Sekunden verkürzt und damit ein neues Ausrufezeichen gesetzt. Die Stoppomat-Challenge ist quasi ein Bergzeitfahren für Jedermann: mittels einer Stempelkarte, die der Teilnehmer beim Start und bei der Zielankunft abstempelt, wird die exakte Zeit für eine bestimmte Distanz ermittelt. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, meinte Wolfram hinterher. „Ich könnte mir sogar vorstellen die Deutsche Stoppomat-Meisterschaft in diesem Jahr mitzufahren.“

Topeak-Ergon dominiert das Eliminator-Race
Auch das zum ersten Mal ausgetragene Eliminator-Rennen war fest in grün-schwarzen Ergon-Händen. Auf dem ca. 1 km langen Rundkurs um das Canyon.Home, der mit verschiedenen Hindernissen wie kleinen Sprüngen, Anliegerkurven und Baumstämmen drapiert wurde, war Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team nicht zu schlagen. Robert gewann das Rennen in der Elite-Klasse vor Daniel Eiermann vom Ergon 24h Racing Team. Max Friedrich, ebenfalls vom 24h Racing Team sicherte sich die Entscheidung bei den Masters mit der zweitbesten Zeit hinter Mennen. Topeak-Ergon-Racerin Irina Kalentieva gewann bei den Damen vor Ergon-24h-Athletin Nadine Rieder. Allerdings konnte das Finale wegen der Wetterkapriolen nicht gefahren werden, sodass am Ende der Vorlauf zählte. „Wir mussten das Rennen leider abbrechen, weil die Sturzgefahr wegen der heftigen Regenschauer, den orkanartigen Windböen und der plötzlich einsetzenden Dunkelheit einfach zu groß war“, erklärte Benjamin Brochhagen von Canyon.

Besser Sitzen – schneller Fahren
Da der Sattel die mit Abstand wichtigste Kontaktstelle zwischen Mensch und Fahrrad ist, haben die Spezialisten von Ergon eine Studie ins Leben gerufen. Unter dem Motto: „Besser sitzen – schneller Fahren!“ sollen tiefer gehende Erkenntnisse über die Anatomie des Sitzbereichs erlangt werden. Über 100 Besucher stellten sich als Probanten für diese neue Studie zur Verfügung. „Wir haben hier quasi im Akkordverfahren vermessen“, zeigte sich Dr. Kim Tofaute, Ergon-Sportergonom und Initiator der Studie, hocherfreut über das große Interesse.

Zusammen mit dem Forschungsteam von Gebiom (Partner für biomechanische Mess- und Verarbeitungstechnologie) wurden alle relevanten Maße der Nutzer vermessen. Mit Hilfe eines speziellen Scanners wurde auch die Sitzknochenbreite der Probanten exakt bestimmt. Diese Werte sind deutlich exakter als vergleichbare Messungen vom Händler oder anderen Mitbewerbern. Als Dankeschön für die Teilnahme erhielt jeder Proband ein kleines Geschenk. Alle Teilnehmer hatten zudem die Chance, einen der brandneuen Ergon SM3 Mountainbike-Sättel zu gewinnen, die am Stand vor Ort verlost wurden.

Alles in allem liegt ein sehr erfreuliches und erlebnisreiches Wochenende hinter der Ergon-Familie. Bleibt nur noch allen Mitarbeitern, Teamfahrern und nicht zuletzt den Fans zu danken.

In diesem Sinne – wir freuen uns auf nächstes Jahr …


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Lothar Schiffner
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