Schlüsselbein-Bruch beendet alle Träume

22.07.2016
Was für ein Drama: Kristian Hynek und Alban Lakata mussten in aussichtsreicher Position nach der fünften Etappe der Bike Transalp die Segel streichen. Kristian Hynek brach sich bei einem Sturz auf dem Weg von Bormio nach Mezzana das Schlüsselbein. Sally Bigham liegt dagegen mit ihrem Partner Ben Thomas in der Mixed-Kategorie auf Sieg-Kurs.

Wie in den Tagen zuvor lieferten sich Alban Lakata und Kristian Hynek ein Duell mit ihren österreichischen Konkurrenten Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner, die im Gelben Trikot unterwegs waren, allerdings nur 5,9 Sekunden vor dem Topeak-Ergon-Duo.
Lakata und Hynek fühlten sich prächtig, waren heiß und bereit für den Gesamtsieg. Den zweiten langen Anstieg der Königsetappe über 86,3 Kilometer hatten sie mit Geismayr/Pernsteiner bereits überwunden, der Rest der Konkurrenz lag zurück.
Wie in den Tagen zuvor lieferten sich Alban Lakata und Kristian Hynek ein Duell mit ihren österreichischen Konkurrenten Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner, die im Gelben Trikot unterwegs waren, allerdings nur 5,9 Lakata und Hynek fühlten sich prächtig, waren heiß und bereit für den Gesamtsieg. Den zweiten langen Anstieg der Königsetappe über 86,3 Kilometer hatten sie mit Geismayr/Pernsteiner bereits überwunden, der Rest der Konkurrenz lag zurück.
 
Doch dann kollidierte Kristian Hyneks Vorderrad gleich zu Beginn der Abfahrt in einem Trail mit einem Stein. Der Tscheche flog in hohem Bogen über den Lenker und prallte hart auf dem Boden auf.
„Ich habe sofort gedacht, dass mein Schlüsselbein gebrochen ist, habe jedoch gehofft, dass vielleicht nur die Schulter ausgekugelt ist und bin deshalb weiter gefahren, um unsere Chancen so gut es ging zu wahren“, erzählt Hynek.
Obwohl noch 32 Kilometer zu fahren waren, größtenteils bergab, kassierten er und Lakata nur knapp zehn Minuten Rückstand auf die Tagesssieger.
Doch am Mittag wurde im Hospital klar, dass die Schmerzen umsonst waren. Die Diagnose: Ein, wenn auch kleiner, Bruch des rechten Schlüsselbeins und vermutlich auch gerissene Bänder in der Schulter. Aus den realistischen Träumen vom Gesamtsieg wurde brachiale Ernüchterung.
„Ziemlich frustrierend“, nannte Hynek das Geschehen. Zumal er schon das Cape Epic verletzt hatte verlassen müssen. „Am meisten frustriert mich aber, dass ich Alban und das Team enttäuschen muss, obwohl sie so hart gearbeitet haben.“

Sally Bigham auf dem Weg zum Gesamtsieg

Sally Bigham und ihr Partner Ben Thomas dominieren die Mixed-Kategorie fast nach Belieben, obschon sie mit den Vorjahres-Siegern Silke Ulrich und Sascha Schwindling zwei starke Konkurrenten haben.
Mit vier Etappensiegen haben sie bis Donnerstag eine souveräne Vorstellung hingelegt und zwei Tage vor Schluss einen Vorsprung von fast 16 Minuten.
„Alles läuft hervorragend. Ben und ich bilden ein gutes Team. Die Etappen sind hart, aber ich denke das ist so, weil wir ziemlich schnell fahren“, erklärt Sally Bigham grinsend.
„Zum Teil hatten spektakuläre Trails und Aussichten. Nicht dass wir Zeit hätten anzuhalten, aber die Fotos davon sind ziemlich cool.“
Am Donnerstag hatten sie das Rennen kontrolliert und waren gemeinsam mit Ulrich und Schwindling als Zweite ins Ziel gekommen.




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Lothar Schiffner
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