Tolles Finale für Topeak-Ergon

10.10.2016
Auch nach einer langen Saison sind die Protagonisten des Topeak-Ergon Racing Teams immer noch nicht müde. Beim Canyon Roc Marathon in Fréjus, Frankreich feiert Sally Bigham zum Abschluss ihren insgesamt fünften Roc d’Azur-Sieg, während Alban Lakata als Zweiter das Podium erobert.

Sally Bigham schreibt weiterhin Roc d’Azur-Geschichte: Die Topeak-Ergon-Atheltin freute sich im letzten Saison-Rennen über ihren insgesamt fünften Sieg beim Roc d’Azur. Die amtierende Europameisterin hielt am ersten Anstieg fast mit den Herren mit, flog so quasi ihrer weiblichen Konkurrenz auf und davon und schaute nicht mehr zurück. Darunter war mit der späteren Zweiten Tanja Zakelj aus Slowenien immerhin eine Olympia-Teilnehmerin und Ex-Weltcupsiegerin. Das hinderte Sally keineswegs daran der Slowenin insgesamt 8:12 Minuten abzunehmen. „Der Canyon Roc ist ein harter Marathon, aber ich habe mich heute super gefühlt und konnte mein letztes Rennen genießen”, kommentiere die 38-jährige Britin lachend.

Alban Lakta war ebenfalls zufrieden mit seinem Saison-Ausklang: „Da war heute nicht viel verkehrt”, meinte der Vize-Weltmeister nach dem 82 Kilometer langen Marathon am Freitag. Die körperliche Verfassung jedenfalls nicht und sein taktisches Verhalten beim Rennen der UCI Marathon-Serie auch nicht. Alban ließ zu Beginn eine Lücke zu, hatte die Führungsgruppe aber immer auf Sicht. „Ich bin meinen Rhythmus gefahren und die Leistungsspitzen nicht mitgegangen”, erklärte der Albanator.

Doch nach rund eineinhalb Stunden auf dem anspruchsvollen Kurs an der Cote d’Azur holte er mit einigen Weggefährten die Ausreißer wieder ein. Dann übernahm er am längsten Anstieg selbst die Regie und „zerlegte” die Gruppe. Am höchsten Punkt blieben nur noch sechs Fahrer übrig. In der folgenden Abfahrt fiel die Vorentscheidung. Der Franzose Julien Trarieux jagte mit Vollgas hinab und Alban Lakata hatte das Nachsehen. Doch auf der Verfolgungsjagd gemeinsam mit seinem österreichischen Landsmann Daniel Geismayr überholten sie immerhin noch Vorjahres-Sieger Samuele Porro und im Sprint um Rang zwei war der Topeak-Ergon-Fahrer 55 Sekunden hinter Trarieux der Schnellere. Kristian Hynek kam nach Defekt und Sturz auf Platz 27 ins Ziel.

Alban stellte sich auch am Sonntag beim Cross-Country-Format noch mal an den Start. Und der Österreicher verkaufte sich im Feld der vielen Weltklasse-Fahrer hervorragend. Lange hielt er Anschluss an die Verfolgergruppe, erst gegen Ende musste er sie ziehen lassen. „Von der Leistung her bin ich sehr zufrieden. Ich war überrascht, dass ich mich nach dem Marathon noch mal halbwegs gut gefühlt habe”, so Lakata nach seinem abschließenden zehnten Rang bei dem Festival, das an sechs Tagen über 20.000 Starter zählte. Kristian Hynek belegte Rang 14.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter: www.rocazur.com



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