Kristian Hynek siegt auf Elba

17.05.2016
Der Knoten ist geplatzt: Kristian Hynek gewinnt den UCI Marathon auf der italienischen Insel Elba. Mit einem großartigen Finish kann der Tscheche vom Topeak-Ergon Racing Team das Rennen beim Capoliveri Legend Cup für sich entscheiden. Sally Bigham gewinnt ebenfalls nach atemberaubender Aufholjagd in Belgien.

Es sah auf den „gerademal” 67 Kilometern lange nicht danach aus, als würde Kristian Hynek auf der Insel vor der Toskana am Ende ganz oben stehen. Bereits am ersten Berg wurden er und Alban Lakata von den furios startenden Italienern in die Defensive gedrängt. „Am Anfang hätte ich keine fünf Euro auf mich gewettet. Meine Beine haben nicht kooperiert”, verriet Kristian. Doch die Tret-Werkzeuge überlegten es sich noch mal anders und die Geduld des Routiniers zahlte sich aus.

Back on Track
Der Europameister von 2012 kam zurück in die Spitzengruppe und begann selber das Tempo zu diktieren. Rund 20 Kilometer vor dem Ziel blieben nach einem langen Anstieg noch vier Fahrer übrig. Doch der Topeak-Ergon-Pilot hatte das beste Finish und holte sich seinen ersten bedeutenden Sieg in diesem Jahr. „Das gibt mir viel Selbstvertrauen in Richtung Weltmeisterschaft. Nach dem Cape Epic hat mir das gefehlt, aber der Sieg zeigt mir jetzt, dass ich ?’back on track’ bin”, so der 35-jährige Tscheche.

Weltmeister Alban Lakata landete auf Rang sechs und war damit nicht unzufrieden. „Ich habe die Woche nach meinem Sieg in Singen etwas lockerer genommen und war deshalb nicht so parat. Ich konnte am Anfang nicht mitgehen, bin dann aber genauso schnell gefahren wie die Spitze. Ein Rennen unter drei Stunden ist halt schwierig für einen Dieselmotor”, scherzte Lakata.

Wilde Aufholjagd in den Ardennen
Sally Bigham hatte auf der ersten Etappe (67km) der Belgian Mountainbike Challenge in den Ardennen einen denkbar schlechten Start, als sie von einem Defekt weit zurückgeworfen wurde. „Es war Freitag, der 13.”, meinte Bigham mit einem Grinsen. Der Sieg war da in weite Ferne gerückt.

Aufgeben, das existiert aber im Wortschatz von Iron Sally nicht und eine mentale Option ist es auch nicht. Der Rest der Etappe und die beiden verbleibenden Tage standen deshalb ganz im Zeichen einer wilden Aufholjagd. Von den knapp 20 Minuten Rückstand an Tag eins, tilgte sie mit ihrem Etappensieg (96km) am Samstag achteinhalb Minuten. Den Rest gab’s dann zum 100 Kilometer langen Dessert am Sonntag.

Sally Bigham hängte ihre Konkurrenz bereits auf den ersten Kilometern ab und fuhr entfesselt zum zweiten Etappen- und Gesamtsieg vor der Serbin Jovana Crnogorac. „Puh, das war hart”, atmete Bigham auf. Kann man ihr gerne glauben …

Weitere Informationen und Ergebnisse unter: www.capoliverilegendcup.it



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Lothar Schiffner
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